Eine große Gruppe von Menschen, gekleidet in geschäftlicher oder halb-formeller Kleidung, steht draußen auf einer gepflasterten Fläche, lächelt und erhebt feierlich Gläser vor einem Gebäude mit Grün und roten Wänden.
Eine Nahaufnahme von leuchtend lila blühenden Orchideen vor einem unscharfen Innenhintergrund mit weißen und grauen Farbtönen und einem Hauch von Grün von Topfpflanzen.

Was famosa Haus als Familienunternehmen ausmacht

Über Haltung, Mitarbeiter und den Vorteil einer eigenen Baufirma

Hinter famosa Haus steht nicht nur jahrzehntelange Erfahrung, sondern auch ein Familienunternehmen mit klarer Haltung. Wolfgang Granser spricht darüber, was langfristiges Denken im Unternehmen bedeutet, warum gute Organisation mehr ist als ein Schlagwort und weshalb die Verbindung aus Bauträger und eigener Baufirma für ihn ein entscheidender Vorteil ist.

„Ein Familienunternehmen denkt nicht in Quartalen, sondern langfristig“

Heute steht hinter famosa Haus eine gewachsene Geschichte und viel Erfahrung. Was bedeutet es Ihnen persönlich, ein traditionsreiches Familienunternehmen aufgebaut zu haben?

Es erfüllt mich mit Freude und auch mit Dankbarkeit zu sehen, wie sich das Unternehmen entwickelt hat. Ein Familienunternehmen denkt anders. Nicht in Quartalen, sondern langfristig. Unsere Häuser sind für Familien gemacht – also für Menschen, die ankommen, bleiben und ihr Leben gestalten möchten. Genau dieses langfristige Denken spiegelt sich auch im Unternehmen selbst wider.

Gleichzeitig bedeutet Tradition für mich nicht Stillstand. Wir entwickeln uns weiter, arbeiten an neuen, zeitgemäßen Haustypen und beschäftigen uns intensiv mit Themen wie Energieeffizienz, moderner Architektur und zukunftsfähigen Standorten. Die Anforderungen haben sich verändert, unser Anspruch an Qualität ist geblieben.

„Wir verkaufen nicht nur Häuser, sondern Lebensqualität“

Was macht ein Familienunternehmen wie famosa Haus aus Ihrer Sicht besonders? Welche Haltung und welche Werte prägen Ihre tägliche Arbeit bis heute?

Ein Familienunternehmen ist für mich vor allem eines: persönlich geführt und langfristig gedacht. Entscheidungen werden nicht für den schnellen Effekt getroffen, sondern mit Blick auf das, was dauerhaft Bestand haben soll. Wir bauen für Familien, also oft auch für Generationen. Genau dieses Denken sollte sich auch im Unternehmen selbst widerspiegeln.

Ich habe mich immer wieder mit der Frage beschäftigt, wie Organisationen aufgebaut sein sollten, unter anderem auch inspiriert von den Werken des US-amerikanischen Ökonomen Michael Porter. Für mich war dabei ein Gedanke besonders wichtig: Als Bauträger verkaufen wir letztlich nicht nur Häuser, sondern Lebensqualität. Und wenn man Lebensqualität nach außen schaffen will, dann sollte man sie auch nach innen leben.

Eine Gruppe von sieben lächelnden Menschen, von denen einige grüne Kapuzenpullis tragen, posieren für ein Selfie an einem Stand der Wohnungsbauausstellung mit grünen Schildern über energieeffiziente Häuser im Hintergrund.
Unser Team mit viel Engagement und Freude auf der Messe „Bauen & Wohnen“ in Tulln

Deshalb war es mir immer ein Anliegen, auch unseren Mitarbeitern ein Umfeld zu bieten, in dem sie gerne arbeiten, Verantwortung übernehmen und langfristig Teil des Unternehmens bleiben.

Ich freue mich, wenn Mitarbeiter am Montag gerne ins Büro kommen. Denn genau darin zeigt sich, ob ein Unternehmen auf Dauer gesund aufgestellt ist. Wir haben Mitarbeiter, die seit über 20 Jahren mit uns gehen.

Wenig halte ich hingegen von rein projektbezogenen Strukturen, bei denen Teams nur kurzfristig rund um einzelne Vorhaben zusammengestellt werden. Aus meiner Sicht entsteht echte Stärke dann, wenn in einer Organisation die Zahnräder dauerhaft ineinandergreifen. Nur wenn intern alles gut aufeinander abgestimmt ist, kann auch nach außen jene Verlässlichkeit und Qualität entstehen, für die wir stehen.

„Planung und Umsetzung müssen wirklich Hand in Hand gehen“

Sie vereinen Bauträger und eigene Baufirma unter einem Dach. Warum ist genau diese Kombination aus Ihrer Sicht ein wesentlicher Vorteil?

Weil Planung und Umsetzung dadurch wirklich Hand in Hand gehen. Wir kennen nicht nur die konzeptionelle Seite eines Projektes, sondern auch die bauliche Realität bis ins Detail. Das schafft kurze Wege, klare Verantwortlichkeiten und ein hohes Maß an Verlässlichkeit in jeder Phase.

Gerade in der Baubranche ist das ein großer Vorteil. Bauen ist in vielen Bereichen immer noch ein Stück weit Prototypenarbeit, denn jedes Gebäude bringt andere Anforderungen mit sich. Ob Wohnhaus, Hotel, Gewerbe oder Industrie: Kein Projekt ist exakt wie das andere. Umso wichtiger ist es, sich auf die eigene Kernkompetenz und auf jene Erfahrung zu konzentrieren, die über viele Jahre gewachsen ist.

Für unsere Kunden ist das besonders wertvoll, weil sie einen Ansprechpartner haben, der das große Ganze im Blick behält – von der Planung über die Bauausführung bis zur Nachbetreuung. Dieses Versprechen lässt sich viel glaubwürdiger einlösen, wenn die gesamte Leistungskette eng verzahnt ist.

Ein weiterer Vorteil liegt in der Effizienz: Unsere Baufirma ist so aufgestellt, wie sie tatsächlich gebraucht wird. Ohne unnötigen Overhead oder Strukturen, die das Bauen teurer machen. Stattdessen setzen wir auf Erfahrung und ein eingespieltes Team. Fehler werden reduziert, Prozesse greifen besser ineinander und Baustellen können sauberer organisiert werden.

Dazu kommt, dass wir seit vielen Jahren mit Partnerunternehmen zusammenarbeiten, die ähnlich denken wie wir: oft familiengeführt, qualitätsbewusst und verlässlich. Im besten Sinn von Familien für Familien gebaut.

Mehr darüber, wie sich Wohnen verändert hat und warum Leistbarkeit heute eine größere Herausforderung ist bzw. worauf es beim Bauen weiterhin ankommt, gibt es im Artikel „Wie sich Wohnen verändert hat“ zu lesen.

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