Ein älterer Mann geht allein auf einem trockenen, unbefestigten Feld in Richtung grüner Vegetation und entfernter Hügel unter einem blauen Himmel mit vereinzelten Wolken.
Eine Baustelle mit teilweise gemauerten Wänden, Arbeitern mit Helmen und einem Holzzaun davor. Auf einem Schild am Zaun steht in deutscher Sprache "Betreten der Baustelle verboten".

Wie alles begann

Dr. Wolfgang Granser über seinen Weg in die Bau- und Immobilienbranche

Seit mehr als 25 Jahren steht Dr. Wolfgang Granser als Gründer und Geschäftsführer von famosa Haus für unternehmerischen Weitblick, langjährige Erfahrung und die Leidenschaft, Wohnraum für Familien zu schaffen. Was mit einer Vision begann, ist heute ein erfolgreiches Familienunternehmen mit eigener Baufirma und unverwechselbarer Handschrift.

„Ich wollte nie nur verwalten, sondern gestalten.“

Herr Granser, erzählen Sie uns doch ein wenig von sich: Was hat Sie damals dazu bewegt, in die Bau- und Immobilienbranche zu gehen und ein eigenes Unternehmen aufzubauen?

Der Grundstein wurde eigentlich schon sehr früh gelegt. Als meine Eltern begonnen haben, ein Haus zu bauen, habe ich erlebt, wie etwas entsteht, das bleibt. Genau dieses Gefühl, etwas Bleibendes zu schaffen, hat mich geprägt. Ich habe mich dann in der HTL für Hochbau entschieden und bin der Branche bis heute treu geblieben.

Nach meinem Schulabschluss war für mich schnell klar, dass ich wirtschaftlich denken und unternehmerisch arbeiten möchte. Mein Professor für „Wirtschaft und Recht“ hat mich in diesem Weg bestärkt, deshalb war das Wirtschaftsstudium für mich die richtige Entscheidung. Ein Gespür für wirtschaftliche Zusammenhänge hatte ich schon damals – vielleicht auch deshalb, weil ich beim Gesellschaftsspiel DKT unschlagbar war. Grundstücke kaufen, Häuser bauen, Hotels errichten, investieren: Das war genau meine Welt.

Drei Männer in Anzügen stehen auf der Bühne; der Mann in der Mitte hält eine Trophäe und eine Urkunde. Im Hintergrund sind Banner und ein Schild mit der Aufschrift "Unternehmer des Jahres 2020" zu sehen.
Unternehmer aus Überzeugung. Wolfgang Granser bei der Verleihung „Unternehmer des Jahres 2020″.

Mein eigentlicher Antreiber war immer, so arbeiten zu können, wie ich es fachlich und menschlich für richtig halte. Ich war nie der klassische Angestellte. Mir war wichtig, von Vorgesetzten etwas zu lernen, Verantwortung zu übernehmen und ohne Einschränkungen gestalten zu können.

Vielleicht ist mir das Unternehmertum auch ein Stück weit in die Wiege gelegt worden: In meiner Familie waren über Generationen hinweg Bauern und Gastwirte. Menschen, die immer selbst etwas aufgebaut haben. Dieser unternehmerische Gedanke reicht bei uns bis ins Jahr 1740 zurück.

Beruflich habe ich zunächst bei Genossenschaften gearbeitet und dort viel gelernt. Gleichzeitig habe ich gesehen, dass es in vielen Bereichen Verbesserungspotenzial gibt u.a. bei Prozessen, Effizienz und im Preis-Leistungs-Verhältnis für Kunden. Irgendwann war für mich klar: Ich wollte nie nur verwalten, sondern gestalten. Mit sauberer Planung, zielgerichteten Ausschreibungen, klaren Abläufen und dem Anspruch, leistbaren und zugleich hochwertigen Wohnraum zu schaffen. Das war letztlich der Schritt in die Selbstständigkeit.

Und auch heute lerne ich noch jeden Tag dazu – vor allem von unseren Kunden. Wer gut zuhört, versteht sehr genau, was Menschen wirklich brauchen, was ihnen wichtig ist und wie Wohnraum entstehen muss, damit der Alltag funktioniert.

„Die Grundidee war von Anfang an klar: Häuser, die man sich leisten kann“

Eine Aquarellillustration eines gelben zweistöckigen Hauses mit rotem Dach, grünen Fensterläden und Balkonen in einem Garten mit Bäumen, Blumen und Gartenmöbeln an einem sonnigen Tag.
Eine Projekt-Illustration in Aquarellmalerei des ersten größeren Projektes in Haslau vom Jahr 2002 (10–12 Häuser).

Sie führen famosa Haus seit mehr als 25 Jahren. Mit welchem Anspruch und mit welchen Werten sind Sie damals gestartet?

Die Grundidee war von Anfang an klar: Häuser, die man sich leisten kann. Wohnraum für Familien, der gut durchdacht, langlebig und wirtschaftlich sinnvoll ist. Unser Fokus lag früh auf Häusern mit rund 100 Quadratmeter Wohnfläche und vier Zimmern. Das entsprach den Bedürfnissen vieler Familien und war am Markt gefragt.

Ebenso wichtig war mir die Entscheidung für eine massive, langlebige Bauweise. Deshalb war für uns die Ziegelbauweise immer ein zentraler Bestandteil. Ich bin überzeugt, dass ein Haus nicht nur heute funktionieren muss, sondern auch in vielen Jahrzehnten noch Substanz und Wertigkeit haben soll.

Es ist wichtig, die Wünsche der Interessenten genau zu verstehen und daraus ein Hauskonzept zu entwickeln, das in der Praxis überzeugt. Aus dem Input der Kunden und meinem eigenen Anspruch, selbst durchdachte Haustypen zu entwerfen und zu planen, ist Schritt für Schritt ein Modell entstanden, das kosteneffizient gebaut werden kann und zugleich genug Flexibilität für individuelle Kundenwünsche bietet.


Mehr über das Familienunternehmen und warum die Verbindung aus Bauträger und eigener Baufirma so entscheidend ist, gibt es im Artikel „Was famosa Haus als Familienunternehmen ausmacht“ nachzulesen.

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